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Ödenburg und seine Stadtdörfer
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| Generationsproblem |
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Da Voda woar grod
Vierzig Joahre af da Wölt, sein Bui, der Micherl hot grod siebzehne dou zöhlt. Der Bui, recht gschickt, der wül holt stets die meistn Sochn af seine Weise fortschrittlich und besser mochn. Sein Pech – dem Voda paßt dies Meistns goar nit oder schlecht, wia er’s a mocht, dem Voda is holt nia wos richtig recht. Der jungi Mich kann mochn
Wia und wos er wül, hingegen in Voda is mol z’wenig, uanmol wieda z’vül. Und stöllt da Bui mol Praktisch wos in’s rechti Eck, fluggs, nimmt’s da Voda und ramt’s schnöllstens wieda weg und tuit es just noch seinem Wülln af d’linki Seitn, so tuans holt oft wegn Kluanigkeiten umananda streitn. uaner von beiden hot stets recht.
Der Micherl kolgt:
"Längst geht ma dies af meini Nervn, hiatz Voda, möchte i di holt a mol frougn woe's derfn: Wiast Du mol woarst a so a Bui mit siebzehn Joahr, möchte wissen, wia die Voda domols za Dir woar?" Und will der Bui
So frech respektlos frogt, hout d’Wut in Voda plötzlich richtig pockt und sogt in Micherl aufgeregt und im Nu: An gescheidan Voda –
Hob i sicher ghobt – wia Du! Wetterpropheten
In Landsee obn gibt’s seit langer Zeit
Zwoa ganz besunders scheidi Leut. Von diesen beiden kann a jeder Prognosen treffen für des Wida. Der uani sogt, morgn gibt’s an Regen,
der andri, es wird Sunnschein gebn! Is’s Weida guit, is Weida schlecht.>/div>
Autor: Johann Erhardt>/div>
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