Nach dem Einmarsch der Russen ließen die befürchteten Übergriffe nicht lange auf sich warten. Pfarrer Karl Pröhle schrieb dazu: "Plünderungen und Frauenschändungen waren besonders in den ersten Tagen allgemein. Mädchen und junge Frauen hielten sich im Keller auf und mußten sich oft von Hof zu Hof verkriechen." Die junge Wandorferin Frieda Fürst mußte im elterlichen Haus sterben, weil sie sich der Vergewaltigung widersetzte.