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Straßenbau im Grenzgebiet Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Rossmann   
Eine Verbindung der Zukunft!
Es klingt etwas hochtrabend, sollte aber doch die idealisierten Vorstellungen vieler Menschen dies- und jenseits der Grenze ausdrücken. Verbinden – um schnell einmal Freunde oder Verwandte zu besuchen. Der Bürgermeister von Agendorf, István Gáal, brachte es anläßlich der Grenzöffnung im Dezember 2006 zum Ausdruck: „Diese Öffnung der Grenze und der Weg zwischen unseren Gemeinden sollte die Verbindungen und Freundschaften vertiefen. Aber auch, um die Gräber dies- und jenseits der Grenze zu besuchen, sollte nun ein Einfaches sein.“ Das war damals, vor dreieinhalb Jahren!


Nun, seit dem 2. März 2010 wird die Straße zwischen Agendorf und Schattendorf den Erfordernissen der heutigen Zeit angepaßt. Eine Asphaltdecke von vier Metern Breite soll nun das Befahren zu einem vergnügen machen. Bisher war es eher ein Hindernisrennen. Aber dank der Europäischen Union, die dieses grenzüberschreitende Projekt finanziert, ist es nun endlich wahr geworden. Noch wenige Tage vor dem Baubeginn konnte so mancher noch nicht glauben, dass es wirklich geschehen würde.

Wie schnell nun die Arbeiten vorangehen, sollen nun diese Bilder dokumentieren: am 2. März war Baubeginn, schon am 2. April war die Straße fast durchgehend mit einer provisorischen Asphaltdecke versehen. Lediglich ein kurzes Stück knapp vor Agendorf ist noch nicht soweit. Aber der Fertigstellungstermin, der ja ebenfalls angezweifelt wurde, ist nun wirklich keine Utopie mehr.

Aber nicht nur die Straße, auch die Entwässerung der Felder, die Wassergräben beiderseits der Straße werden saniert. Soweit man es im jetzigen Stadium beurteilen kann, wird es ein „Güterweg“ vom Allerfeinsten. Eine schnelle und bewqueme Verbindung zwischen Schattendorf und Agendorf, die zweifellos auch einige Probleme in sich birgt. Denn dass der Durchzugsverkehr ebenfalls zunehmen wird, steht außer Zweifel. Sehr zum Mißfallen der Schattendorfer, die in der nun doch sehr frequentierten Ödenburger Straße wohnen. Waren es bisher (seit dem Jahre 2007) pro Tag im Durchschnitt 400 Fahrzeuge, die den Übergang passierten, so werden es nach Fertigstellung der Straße im Mai wohl um etliche mehr werden. Aber was bedeutet denn eine Straße überhaupt: Sie soll Menschen zueinander führen! Damit sie sich mit all ihren Sorgen und Hoffnungen gegenseitig kennen lernen und verstehen lernen. Nur so kann man den Frieden, der seit 1945 in unserer Region herrscht, auch auf lange Zeit sichern und festigen.


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Am 2. März 2010 nachmittags war offizieller Baubeginn.
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Bereits am 5. März konnte man die neu geführte Trasse erkennen.
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Es existierte noch aus der Zeit nach 1945 eine Wegsperre aus Beton.
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Heute ist sie Geschichte. Bei jedem Wetter (11.03.) wurde gearbeitet.
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Dementsprechend aufgeweicht war auch die Strasse.
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Bis vor kurzem noch der Normalzustand. Der Entwässerungsgraben entlang der Trassenführung wird ausgebaggert.
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Durch eine ziemlich hoch liegende Lehmschicht war auch der Grundwasserspiegel extrem hoch.
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Quer unter der Fahrbahn sorgen nun Rohre mit grossem Durchmesser für einwandfreie Entwässerung.
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24. März 2010: der erste Meter wird asphaltiert.
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Entwässerungsrohre
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Ebenfalls stabilisiert wird das beidseitig entlangführende Strassenbankett.
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Am Ostersonntag um 7 Uhr früh bot sich ein ungewohntes Bild: eine provisorisch und doch schön asphaltierte Strasse führt nun nach Agendorf.





Weiterführende Links
TitelErstellt
ab 2. März wird gebaut24.02.10
Strassenbau im Grenzgebiet11.12.09

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