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Ödenburg und seine Stadtdörfer
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| Donauschwaben: Partnerschaftsurkunde in Szigetcsép unterzeichnet |
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| Geschrieben von: Donauschwaben | ||||||||||||
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(mle)(mosbach) Bürgermeisterstellvertreter Volker Wesch, der Bürgermeister von Szigetcsép, Istvan Kota, die Vorsitzende des ungarischen Vereins, Judit Kirchner und der Vorsitzende der Landsmannschaft der Donauschwaben Mosbach, Anton Kindtner unterzeichneten als Grundlage einer Partnerschaft die Urkunde zwischen Szigetcsép und der Landsmannschaft aus Mosbach. Bürgermeister Istvan Kota, Judit Kirchner und die Leiterin der Tanzgruppe Edith Nonn erhielten dabei die silberne Ehrennadel der Donauschwaben Mosbach.
Immer gute Unterhaltung, gutes Essen und nette Leute Der Ort des Festaktes war bewusst gewählt, im Foyer der Grundschule der 2.300 Einwohnergemeinde bei Budapest begegnete den Gästen die Geschichte der Donauschwaben und der Start der Partnerschaft, der Auftritt der donauschwäbischen Tanzgruppe aus Mosbach in Wort und Bild. Puppen zeigen Trachten aus vielen Ländern. Bereits In der Unterstufe der Dorfschule lernen die Schüler spielerisch Deutsch, bei Schulfeiern werden Kulturprogramme in deutscher Sprache aufgeführt. Es gibt deutschen Tanzunterricht und die Tanzgruppe der Schule tritt in der Gegend regelmäßig auf.
Der Vorsitzende der Landsmannschaft der Donauschwaben Mosbach, Anton Kindtner dankte der Tanzgruppe von Szigetcsép für den herzlichen Empfang. Er wünsche, „dass die Partnerschaft auf solider Basis etliche Zeiten überdauere und dass der Austausch in regelmäßigen Abständen erfolgt“. Edith Nonn dankte der Tanzgruppe aus Mosbach mit T-Shirts, mit dem Bild eines Handschlags und dem Datum der Partnerschaft der beiden Gemeinden. Anton Kindtner überreichte die Ehrennadel der Donauschwaben aus Mosbach. Der Auftritt des Tanzkreises der Mosbacher Donauschwaben endete mit Zugaberufen. Kennenlernen von Menschen, Land und Kultur Zum Kennenlernen von Menschen gehört nach Meinung von Anton Kindtner auch das Kennenlernen von Land, Kultur, auch der Esskultur. So stand auf dem Besuchsprogramm der Mosbacher Donauschwaben: „Budapest by Night“, hoch oben von der „Citadella“. Oder der 28 Kilometer lange Weinkeller „Promontor Bor“ von Budafok-Tétény, aus dem schon der französische Sonnenkönig seinen „König der Weine, den Tokajer bezog. Selbst der spätere Papst Pius VII. predigte als Kardinal vor dem zweitgrößten Weinfass Ungarns mit einem Volumen von 53.550 Litern. Abends boten Gastgeber ungarische Folklore und der Tanzkreis der Donauschwaben Mosbach donauschwäbische Tänze bis spät in die Nacht.
Auch „Letscho“, „Sekler-Gulasch“, Schmalzbrote, der Weinfestumzug zum Abschluss der Weinlese waren Teil des kulturellen Programms. In Ráckeve, einer Stadt mit 10.000 Einwohner auf der Insel Csepel in der Donau, wo Maria-Theresia Deutsche ansiedelt hatte, besichtigen deren Nachkommen aus Mosbach die älteste gotisch-serbische Kirche Europas und die barocke katholische Johannes-Kirche.
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Die Donauschwaben haben ursprünglich nichts mit dem oedenburgerland gemeinsam. Sie kamen aus anderen Gegenden, zu einer anderen Zeit, und sie siedelten sich an anderen Orten an. Was uns aber verbindet, ist die Liebe zur Heimat. Die Donauschwaben Mosbach haben in Mosbach mit Ihrem Treffpunkt in Mosbach/Masseldorn einen Anlauf- und Treffpunkt für viele Vertriebene aus dem oedenburgerland, besonders die Wandorfer und die Agendorfer treffen sich dort sehr gerne. Aus diesem Grund bringen wir immer mal wieder Nachrichten von den Mosbacher Donauschwaben auf unseren Seiten (z.B. vom Masseldornfest oder dem sehr populären Kiritog der Donauschwaben in Mosbach).
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