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Ödenburg und seine Stadtdörfer
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| Kinder aus Berlin in Agendorf |
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| Geschrieben von: Walter Rossmann | |||||
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Begleitet von ihrer Pfarrerin Beate Dirschauer sowie Vikarin Julia und Vikar Matthias verlebten die Berliner Konfirmanden einige unbeschwerte Tage hier in Ungarn. Untergebracht im Vadon Lovas Club, mittags verpflegt in der Mensa der Grundschule Agendorf, betreut vom Pfarrerehepaar Eszter und Michael Heinrichs sowie einem Schattendorfer. Am Dienstag wurden die 14 Jugendlichen und drei Erwachsenen in Sopron am Bahnhof in Empfang genommen. Das Gepäck wurde mittels PKW nach Agendorf verfrachtet, die Reisegruppe machte einen Spaziergang über die Grabenrunde zum Busbahnhof in der Lackner utca. Nach der langen Bahnfahrt eine willkommene Bewegung! Vom Busbahnhof gings dann nach Agendorf, das Dorf wurde ein wenig besichtigt, auch die Umgebung des Hotels. Der Swimming Pool im Garten des Vadon Clubs wurde begeistert begrüßt, ich konnte mir nicht vorstellen, dass trotz Schönwetters noch jemand baden wollte. Doch es war so! Die Jugendlichen machten begeistert von dieser
Mittwoch Vormittag hatte die Gruppe Konfirmations-Arbeit erledigt, um halb zwölf holte ich sie ab zum Mittagessen im Gasthaus Hauer in Loipersbach. Die Strecke wurde wieder zu Fuß zurückgelegt. Wie gesagt: nur die Harten…. Bei gemütlichem Wandertempo bestaunten die Großstadtkinder Obstgärten und natürlich sämtliche Tiere, die wir unterwegs trafen: Hunde, aber vor allem Pferde interessierten sie sehr. Eine knappe dreiviertel Stunde waren wir unterwegs, alle hatten Hunger, keiner aber wußte, was es zum Essen geben würde. Dementsprechend vorsichtig betraten alle das Gasthaus, das Extrazimmer war für uns reserviert. Der Wirt Thomas Hauer begrüßte alle recht herzlich und nahm erst einmal die Bestellung der Getränke entgegen. Also alles antreten zum Gruppenfoto, natürlich auch die Hauer-Wirtsleut! Danach gings los, erst zur evangelischen Kirche, ich hatte einen Schlüssel und wir konnten die Kirche auch innen besichtigen. Hier wurde eine kurze Andacht gehalten. Dann gings weiter über den Kirchsteig Richtung Kogelberg. Unterwegs faszinierte die Kinder erst ein mit Wilderbsen bewachsener Acker, dann der Mais, der allerdings schon hart und trocken war. Gerade dieser Umstand aber machte ihn interessant, die Kids rebelten, was das Zeug hielt und – verputzten die so gewonnenen Maiskörner allesamt. Für sie war das ganz was besonderes, sowas hatten sie in Berlin nicht. Die Kinder kamen aus den Berliner Bezirken Wedding, Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg. Dort ist von Feldern natürlich nichts mehr zu sehen. Ja, als wir dann gegen fünf Uhr wieder in den Vadon Club kamen, holten einige ihre Badesachen und hüpften noch schnell in den Swimmingpool. Für sie war es ein herrlicher Tag, sie hatten vieles gesehen und den Marsch gut überstanden. Da schmeckte auch das Abendbrot, Spaghetti Bolognese bei Heinrichs, sehr gut. Am letzten Abend befragte ich einige Kinder, wie ihre Eindrücke
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